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Was war noch 2022 ? - Teil 2

04. Januar 2023, 15:00 Uhr von AIM

Das Jahr 2022 war voll von erwähnenswerten Ereignissen, manche gingen aber irgendwie unter. Diese möchten wir hier nun zum Teil nachreichen. Sanierung Bhf Mattighofen, Neubau Bhf Steindorf, Neugestaltung Neumarkt, Pinzgauer Lokalbahn...

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Demo für den Erhalt der Feistritztalbahn

Am 02.09.2022 war auf dem Grub-Viadukt noch ein Plakat "Retten wir die Feistritztalbahn!" zu sehen, Ortsbekannte Gegner hab dieses dann im Schutz der Dunkelheit demontiert.

Am 03.09.2022 wurde ein kräftiges Zeichen für den Erhalt und für die Modernisierung der Feistritztalbahn gesetzt, über 200 Personen waren vor Ort.


Modernisierung der Mattigtalbahn

Die Arbeiten zur Modernisierung sind derzeit voll im Gange und kurz vor dem Abschluss.


Fertigstellung Abschnitt Steindorf–Neumarkt

Viel hat sich getan auf der Mattigtalbahn: Verlängerung bis Neumarkt, 4,5 km Elektrifizierung bis Friedburg, 2 Bahnhöfe wurden modernisiert und der Bahnhof Neumarkt zur Verkehrs­drehscheibe ausgebaut. So ist auch der nordöstliche Flachgau super an klimafreundliche Mobilität angebunden und die ÖBB Strecken in Salzburg mit 100% grünem Bahnstrom befahrbar.

Meilensteine auf der Mattigtalbahn. Fertigstellung Abschintt Steindorf - Neumarkt

Verlängerte und elektrifizierte Mattigtalbahn: LR Günther Steinkellner (OÖ), Judith Engel (ÖBB), Bgm. Adi Rieger (Neumarkt), LR Stefan Schnöll, BR Ferdinand Tiefnig (OÖ) und Vize-Bgm. Franz Leikermoser (Straßwalchen). © ÖBB/Scheiblecker

Verkehrsdrehscheibe Neumarkt


Tischlerhäusl: Betriebsleitstelle, Depot und Werkstatt der Pinzgauer Lokalbahn

Bis zum vollständigen Wiederaufbau und der damit verbundenen Verlängerung und Elektrifizierung der Pinzgauer Lokalbahn wird es noch etwas dauern. Einstweilen kümmert man sich in Tischlerhäusl liebevoll um den Fahrpark und den Betriebsablauf.

Bis zum vollständigen Wiederaufbau und der damit verbundenen Verlängerung und Elektrifizierung der PLB wird es noch etwas dauern. Einstweilen kümmert man sich in Tischlerhäusl liebevoll um den Fahrpark und den Betriebsablauf.

🇦🇹 Die Pinzgauer Lokalbahn mit Dampfnostalgie 2022 - Pinzgau local railway with steam nostalgia 2022


Stiefkind Ennstalbahn zwischen Bischofshofen und Mandling

Das System der Verkehrsverbünde und der "Verländerung" des Schienenverkehrs ist durchaus begrüßenswert, nur ist das System nicht zuende gedacht. Denn die Finanzierung endet nicht an der Landesgrenze sondern an der letzten Haltestelle, am letzten Bahnhof vor der Landesgrenze. Die Kilometer beidseits der Landesgrenzen bleiben unfinanziert und oftmals lauf die Interessen der Länder in die jeweils andere Richtung. Dies hat zur Folge, dass Züge nicht mehr durchgebunden werden, damit verschlechtert sich das Gesamtangebot weil auf jeder Seite Zugfahrten fehlen, der Fahrgast/Pendler/Tourist zahlt drauf. Damit verliert aber nicht nur die Bahn ihre Kunden, sondern es sinkt auf länderübergreifenden Relationen die Nachfrage insgesamt. Langsam erkennt man auch auf politischer Ebene dieses Problem.

Die länderübergreifenden Verbindungen halten logischerweise nicht im Nahverkehr. Auf dem Salzburger Teil der Ennstalbahn hat das dazu geführt, dass zwischen Mandling und Bischofshofen praktische kein Zugverkehr mehr stattfindet, obwohl Züge fahren.

Die Bilder zeigen die Fahrpläne aus Altenmarkt im Jahr 2022. Mit Fahrplanwechsel 22/23 soll es nun mehr Zugverbindungen geben, man wird sehen ob man die Fahrgäste mühsam wieder zurück gewinnen kann.

Fahrplan-Chaos Pongau, Aushangfahrplan Altenmarkt im Pongau. Noch weniger Zug geht gar nicht mehr!

Weniger Angebot, heißt weniger Nachfrage - dadurch kommt es zu weniger Investitionen, wie am Bahnhof in Radstadt gut zu sehen ist.

Der Bahnhof Radstadt ist noch nicht barrierefrei, auch lässt das Angebot an Zugverbindungen eher zu wünschen übrig. Verbesserungen sind geplant, man wird sehen was die Zukunft bringt.