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Das "Schmuckkästchen" hat Geburtstag

13. November 2022, 14:10 Uhr von Andreas

Im November 2019 hat die ABS 38 mit dem InfoCenter ein echtes Schmuckkästchen an den Mühldorfer Bahnhof gestellt. Jetzt feiert es dreijähriges Bestehen..

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Gesamtprojektleiter Alexander Pawlik gratuliert:

„Wir wünschen unserem InfoCenter alles Gute weiterhin und freuen uns über alle Bahninteressierten, die hier reinschauen. Aktuell haben wir jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.“

Auf etwa 80 Quadratmetern warten jede Menge Infos rund um die etwa 145 Kilometer lange Ausbaustrecke 38 von München über Mühldorf nach Freilassing und Burghausen. Es gibt viele Exponate: An einer Lärmstele kann man sich z.B. einen vorbeifahrenden Güterzug mit oder ohne Lärmschutzwand anhören. Sehr anschaulich ist mit der VR-Brille (Virtual Reality) eine Streckenbegehung in 3D möglich. Zum Anfassen vor Ort gibt es u.a. Grauguss- sowie Flüsterbremsen. Und es herrscht Bahnatmosphäre pur. Denn das Team des Großprojekts geht hier in die Gespräche mit Anwohner:innen, Lokalpolitiker:innen, aber auch interessierten Bürger:innen jeden Alters über den Bahnausbau in Südostbayern. Obendrein begrüßt bereits vor der Pforte mit Max Maulwurf ein wahrer DB-Oldie die Besucher:innen.

Vorbeigehen sollte da jedem Bahninteressierten schwerfallen. Und so war es anfangs auch wirklich: Das InfoCenter boomte in den ersten fünf Monaten, was die Besucheranzahl angeht. Dann kam im März 2020 bekanntlich Corona. Und wie jedes Museum oder andere öffentliche Ausstellungsstätten hatte es auch das ABS 38-InfoCenter schwer. Erst Lockdown, dann vermeintlich mögliche Wiedereröffnungen, dann doch wieder Schließungen wegen verschiedener Corona-Wellen. Mitte November 2022 blickt das Schmuckkästchen stolz auf den Besuch von mittlerweile knapp 800 Gästen zurück.

Ein Besuch lohnt sich für Jung und Alt

„Ich habe im Dezember 2019 das InfoCenter erstmals betreten – zur Weihnachtsfeier der ABS 38 mit damals etwa 60 Kolleg:innen. Ich war gerade als Projekt-Neuling zum Team gestoßen und staunte nicht schlecht, als mich der Gesamtprojektleiter durch die Katakomben führte. Erst da wurde mir so richtig bewusst, wer und was alles hinter dieser Ausbaustrecke 38 steckt. Vieles wurde hier buchstäblich greifbar“, erinnert sich Projektkommunikatorin Stefanie Bittl.

Apropos Greifen: „Hin und wieder gab sich hier bei uns im InfoCenter auch die Bahn- und Lokalpolit-Prominenz die Ehre. Für mich unvergessen ist dabei der Besuch der Vorstandsvorsitzenden der DB Cargo AG, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta (Bild links), und ihr versierter Griff zur Graugussbremse, die, wie auch die Flüsterbremse, bei uns ausgestellt ist. Sichtlich begeistert erläuterte sie ihren Zuhörern die unterschiedlichen Bremstechniken“, erinnert sich Projektkommunikatorin Isabelle von Kirch und schmunzelt einmal mehr darüber.

„Neben den fachlichen Informationen rund um die Vor- und Entwurfsplanungen sowie den zahlreichen Exponaten gibt es hin und wieder auch einige leckere Sachen: Krapfen an Fasching oder Schoko-Nikoläuse zur Weihnachtszeit“, erzählt Besucherbetreuerin Andrea Schaumeier. Für sie waren die vergangen drei Jahre wohl am schönsten und am schwierigsten zugleich. Denn Besucher:innen zu empfangen und sie durch die Ausstellung zu führen ist ihre Leidenschaft. Jeden Donnerstagnachmittag steht sie ab 14 Uhr für Gäste parat. „Es war durch die Corona-Pandemie schade, dass wir in unserer Stätte der Begegnungen nur wenige Gäste begrüßen konnten“, sagt Andrea Schaumeier. Aber sie ist überzeugt: „Das wird 2023 wieder anders werden!“

Neue Exponate und ein besonderes Event in 2023

Gesamtprojektleiter Alexander Pawlik verspricht: „Wir werden im nächsten Jahr mit einem großen Knall zurückkommen!“ Es werde neue, besondere Ausstellungstücke geben wie auch mehr Gesprächsgelegenheiten mit Projektleiter:innen. Die Vorbereitungen für ein publikumswirksames Event laufen bereits. Mehr verrät Alexander Pawlik erst im neuen Jahr, denn: „Die Spannung darf ruhig noch etwas steigen!“ Das Team freut sich bereits jetzt auf alle Gäste und auf interessante Begegnungen mit Bahnausbau-Fans.

Pressemeldung ND Netze