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Tunnel Karlsruhe - das Herzstück des "Karlsruher Modelles" - Teil 1

01. August 2022, 10:00 Uhr von Richard Fuchs

Der durchschlagende Erfolg des sog. "Karlsruher Modelles" erzwang den T-förmigen Innenstadttunnel im Zentrum der Fächerstadt. Lange umkämpft und vorerst als Glaubenskrieg abgelehnt, ist der Erfolg des Stadtbahntunnels nicht mehr zu leugnen.

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Sich ein Bild vom "Karlsruher Modell" machen - Teil 2

Bilderbogen des pulsierenden Herzstücks im Zentrum der Fächerstadt - Teil 1

Kundencenter Tullastraße mit Fensterbeklebung. Stationen Marktplatz-Pyramide und Marktplatz-Kaiserstraße, hier eine Übersicht der T-förmigen Tunnelstation. KVV Karlsruher Verkehrsverbund Kundencenter Tullastraße mit Fensterbeklebung.

Man ist stolz auf die Stadtbahn in Karlsruhe und präsentiert sich farbfroh, wie hier das Kundencenter des Karlsruher Verkehrsverbundes, direkt neben dem Betriebshof der AVG/VBK in der Tullastraße. Ebenso farbfroh ist die Tafel in der zentralen zweigeteilten Tunnelstation Marktplatz, auf der die T-förmige Tunnelanlage erklärt wird.

Triebwagen 851 der zweiten Fahrzeuggeneration auf der Tunnelrampe "Gottesauer Platz", rechts Weiche zum Ausfädeln ins oberirdische Netz.

Stadtbahn Karlsruhe vor der Tunnelrampe "Gottesauer Platz" mit Zweisystem-Stadtbahnwagen 888 der zweiten Generation. Züge vor Tunnelrampe "Gottesauer Platz" mit Fahrzeugen etwas älterer Generationen, links Straßenbahn und rechts Stadtbahn Karlsruhe. Triebwagen der neuesten Generation "Flexity Swift" auf der Tunnelrampe "Gottesauer Platz" stadtauswärts Richtung Durlach.

Die Tunnelrampe am "Gottesauer Platz" ist eine der drei Einfahrten in das t-förmige Karlsruher Innenstadttunnel-System. Wer hier in Karlsruhe Stadtbahn-Fahrzeuge fotografieren will, braucht sich nur, nahe der Fußgängerampel, hinstellen und sich in alle Richtungen umdrehen. Es kommen Stadtbahnen und Straßenbahnen auf 8 Linien in allen Bauarten, und zusätzlich auch die Zufahrt zur Remise Tullastraße.

Innenstadttunnel Station Marktplatz-Pyramide, neueste Stadtbahn-Fahrzeuggeneration "Flexity Swift" trifft auf einen Wagen der Karlsruher Straßenbahn. Perlenschnüre der Linien im Tunnel mit allen Haltestellen Tafeln am Bahnsteig. Station Marktplatz-Pyramide mit Stadtbahnzug in Richtung "Ittersbach".

Tunnelstation "Marktplatz-Pyramide" Stutzgleis mit Stadtbahn-Triebwagen "Flexity Swift". Tunnelstation "Marktplatz-Pyramide" Zugzielanzeige mit Fahrzeugpositionierung am Bahnsteig inkl. Hinweis Rollstuhlanzeige. Tunnelstation "Marktplatz-Pyramide" Stutzgleis mit Stadtbahn-Triebwagen neueste Generation "Flexity Swift".

In der Welt der unterirdischen Stationen des "Karlsruher Modells" fallen zwei Aspekte sofort auf. Das erste und markanteste "augenscheinliche" Merkmal ist die Helligkeit in den unterirdischen Stationen mit kaum uneinsehbaren Bereichen, auch beim Stutzgleis der Linie S52. Es gibt praktisch keine toten Winkel! Man hat den Eindruck, man wäre in taghellem Sonnenlicht eingetaucht. Unübersehbar sind die Linieninformationen auf den Monitoren und auf Tafeln mit den Perlenschnüren mit allen Haltestellen aller Linien, die dort vorbeikommen.

Station Marktplatz-Pyramide Einfahrt eines Zuges "Flexity Swift".

Station Marktplatz-Pyramide Einfahrt eines "Flexity Swift". Drei farbige Spots, von der Decke auf den Bahnsteig, werden von den Passagieren angenommen, dort zu verweilen, was ein lustiges Bild ergibt. Station Marktplatz-Pyramide Einfahrt eines Zuges "Flexity Swift".

Ein "fein komponiertes Lichtgespinst" nennt der Architekt und Lichtkünstler Ingo Maurer das Beleuchtungssystem in den unterirdischen Stadtbahnstationen in Karlsruhe. Eine interessante Idee sind die farbigen Lichtspots, die gerne von jungen Menschen als "Unterstand" genutzt werden. Das sind farbige Spots in den Grund-Lichtfarben rot-grün-blau (additive Farbmischung). die man sich gerne auf den Kopf scheinen lässt. Das Lichtkonzept erweckt den Eindruck von Tageslicht bei Sonnenschein.

Station Marktplatz-Pyramide, die geräumige taghelle Stadtbahnstation mitten im Zentrum von Karlsruhe. Hell und geräumig sind die Innenstadt-Tunnelstationen, wie hier "Marktplatz-Pyramide" mit Zweisystem-Triebwagen der neuesten Generation.

Marktplatz-Kaiserstraße mit Zweisystem-Triebwagen zweier Generationen.

Bekanntlich wurde die Stadt Karlsruhe von der ursprünglichen Besiedelung Stadt Durlach aus, als künstliche "Fächerstadt" mit dem Grabmal des Karl-Wilhelm von Baden-Durlach, daher "Karls-Ruhe" errichtet. Das Grabmal wurde in Form einer Pyramide errichtet und diese ist nun das Wahrzeichen von Karlsruhe direkt in der Stadtmitte. Direkt darunter wurde die Stadtbahn-Station "Marktplatz-Pyramide" gebaut und ist demnach auch das verkehrliche Zentrum der gesamten Verkehrsregion Karlsruhe und Umgebung.

Stationen Marktplatz-Pyramide ist das Zentrum des Karlsruher Stadtbahn-Netzes mit dichtem Zugverkehr Hell und geräumig sind die Innenstadt-Tunnelstationen, wie hier am Marktplatz-Kaiserstraße mit Triebwagen der zweiten Generation.

Projekterklärung in der Tunnelstation "Marktplatz" im Verbindungsgang der Verteilerebene.

Lageplan Stadtbahn-Station Marktplatz Karlsruhe