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AT224 Oststeiermark
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Steiermark Bahn (StB)

Heute Letzttag Gleichenberger Bahn – 90 Jahre und AUS!

01. November 2021, 02:00 Uhr von Richard Fuchs

Nun ist die Katze aus dem Sack! Was sich seit Monaten abgezeichnet hat, ist nun eingetreten, nämlich die Einstellung der Gleichenberger Bahn als Vorstufe zur Zerstörung! Jetzt ist der Südoststeirische Politskandal perfekt.

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Presseinformation: Verein "Neue Gleichenberger Bahn"

Nun ist die Katze aus dem Sack! Was sich seit Monaten abgezeichnet hat, ist nun eingetreten, nämlich die Einstellung der Gleichenberger Bahn als Vorstufe zur Zerstörung! Jetzt ist der Südoststeirische Politskandal perfekt. Seit Monaten wurde die Bevölkerung für dumm verkauft und wurde kaltlächelnd belogen. Erst hat es geheißen, es gäbe eine ominöse „Tourismusbahn“, an die ohnehin niemand ernsthaft geglaubt hat. Diese Behauptung war eine pure Lachnummer und wurde nur zur Volksverblödung erfunden. Ab 2. November ist davon keine Rede mehr!

Gleichenberger Bahn

Die Besprechung von Politikern, die angeblich von einem ominösen rechtlich nicht existenten „Regionalverband“ mit dem Verkehrslandesrat Lang eine Existenz-Verlängerung von fünf lächerlichen Monaten vereinbart haben, ist ebenfalls Schall und Rauch. Auch davon ist ab dem 2. November 2021 keine Rede mehr. Dieser Politiker-Schmäh sollte vermutlich, im wahrsten Sinne des Wortes, Schnee über die Sache fallen lassen, um die Bahn unter den Teppich zu kehren!

Feldbach

Besonders interessant ist, dass ausgerechnet ein Grünpolitiker, Gemeinderat in Feldbach, in seinem Brotberuf Immobilienmakler ist und an dem Feldbacher-Bermuda-Dreieck größtes Interesse hat, konnte er doch als Controllor der Garnfabrik Borckenstein in Neudau, diese nach der Insolvenz einer „anderen Nutzung“ zugeführt werden. Eine echte Chuzpe ist die Tatsache, dass dieser Grünpolitiker gleichzeitig Generalsekretär des Fahrgastverbandes „Fahrgast Steiermark“ ist, der eigentlich gegen die Einstellung der Gleichenberger Bahn kämpfen müsste. Damit diskreditiert sich dieser „Fahrgast-Verband“ vollkommen von selbst! Somit ist auch heute klar, dass die Anfrage des Vereines „Neue Gleichenberger Bahn“ vollkommen unbeantwortet geblieben ist!

Das Feldbacher Bermuda-Dreieck

Ob die Bürgermeisterin von Bad Gleichenberg sich wirklich bewusst ist, was eine Zerstörung der Gleichenberger Bahn für ihre Gemeinde bedeuten würde, muss stärkstens bezweifelt werden! Nur so kann der verbale Ausrutscher einem Politiker-Kollegen gegenüber mit den Worten „… warum reitest du dieses tote Pferd …?“ erklärt werden. Mit dem „toten Pferd“ hat sie die Gleichenberger Bahn gemeint!

Bad Gleichenberg

Die Bevölkerung, die von diesen Politikern und dem Strippenzieher der Zerstörungs-Kampagne gegen die Gleichenberger Bahn, den Bürgermeister von Feldbach, mit lauter nicht nach vollziehbaren „Gschichtln“ ruhiggestellt werden sollten, hat unvorstellbare Angst vor diesem „durchschlagsstarken“ und übertrieben selbstbewussten Dorf-Pascha. Niemand traut sich die Aktivitäten des Lokal-Kaisers in Frage zu stellen, weil sie persönliche Repressalien befürchten. Wenn man diese Bürger direkt anspricht, schauen diese Leute ängstlich um sich, als wollten sie schauen, ob sie vom Bürgermeister beobachtet werden. Erst dann sprudelt der Unmut über die Bürgermeister-Allüren, wie dem kostenintensiven Highway-Plagiat „Route 66“ aus den Menschen heraus. Solches Bürgerverhalten ist eher aus Diktaturen bekannt aber nicht in diesen Breitengraden.

Diese Verhaltens-Auffälligkeiten der Bevölkerung gehen von fast allen Aktivitäten dieser Politiker aus und scheint im „Vulkanland“ als „normale Kommunikationsform“ zu gelten. Die logische Gründung des Vereines „Neue Gleichenberger Bahn“ passt genau aus diesen Gründen den politischen Selbstdarstellern ohne Bodenkontakt zur Bevölkerung ganz und gar nicht! Dabei ist persönliches Ansprechen gegenüber von „Untertanen“ mittels unverhoffter Einschüchterung offensichtlich ein probates Mittel, das „thumbe Volk“ auf den politisch gewünschten Weg zu kriegen. Das hat ein sog. „Sprecher der Regionen“, eine Position, die es offiziell gar nicht gibt, mit einem der Vereinsgründer des Vereines „Neue Gleichenberger Bahn“ versucht, der nicht in diesem regionalen politischen „Angstnetz“ gefangen ist und als Verkehrsinitiativler in 40 Jahren Legionen von egomanen Polit-Versagern erlebt hat, die alle in der politischen Versenkung verschwunden sind. Dieser ursprünglich landwirtschaftlich verwurzelte „Sprecher der Regionen“ wollte tatsächlich im Kasernenton die Gründung des Vereines „Neue Gleichenberger Bahn“ rückgängig machen, indem er erklärt hat, „ER“ habe die Weichen für den Weiterbestand der Gleichenberger Bahn bis März 2022 in die Wege geleitet! Der Gründer des Vereines „Neue Gleichenberger Bahn“ hat dem agrarischen „Regionsprecher“ erklärt, dass ihm diese lächerlichen fünf Monate wirklich nicht beeindrucken. Der Agrarsprecher meinte, er wolle ein persönliches Gespräch und legte auf. An dieser Stelle lädt der Vereinsgründer des Vereines „Neue Gleichenberger Bahn“ den sog. „Regionensprecher“ auf eine Tasse Kaffee im Bahnhofsrestaurant im Hauptbahnhof von Salzburg ein!

Angesichts dieser unhaltbaren politischen Zustände um die Gleichenberger Bahn und angesichts der aktuellen Korruptions-Ereignisse um das Team der Entourage des früheren Bundeskanzlers, der bekanntlich nicht zurück- sondern „zur Seite getreten“ ist, könnten sich die vier genannten Lokalpolitiker ein Beispiel am früheren Bundeskanzler nehmen! Ob sie zurücktreten oder „nur zur Seite“ treten ist dann egal. Sie sollen auf jeden Fall ihre Ämter verlassen:

Falls diese vier Politiker nur einen Funken von Unrechtsbewußtsein haben, befreien sie die Bevölkerung und ihre Gleichenberger Bahn von ihren Selbstprofilierungs-Allüren! Machen Sie es dem früheren Bundeskanzler einfach nach; sie sind ja ohnehin nicht allein!

Ersuchen des Vereines Fahrgast Graz-Steiermark um Richtigstellung

Der Verein Fahrgast Graz-Steiermark ersuchte am 8.11.2021 die Kommunikations-Plattform in-motion.me um Richtigstellung eines Fehlers in der Website www.fahrgast-steiermark.at, der zum Zeitpunkt der Recherche zum in-motion.me-Artikel "Heute Letzttag Gleichenberger Bahn – 90 Jahre und AUS!" noch online war.

Damals war Mag. Thomas Schilcher noch als „Generalsekretär“ von Fahrgast Graz-Steiermark auf der Website angegeben. Nach Angabe seines Nachfolgers als Generalsekretär Marcus Pirker war Mag. Schilcher zum damaligen Zeitpunkt längst nicht mehr Generalsekretär, obwohl in der Website angegeben, sondern nur mehr normales Mitglied bzw. „Ehren-Generalsekretär“. Mag. Schilcher ist zudem auch Sprecher von Pro Bahn Österreich Landesgruppe Steiermark.